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I can't find my colours back .....

Also irgendwie ist im Moment malwieder Chaos in meinem Kopf. Kennt ihr das, wenn ihr die ganze Zeit auf Hochtouren nachdenkt, aber ihr nicht genau definieren könnt, über was?

So geht es mir ständig. In meinem Hirn rattert ein völlig überforderter Prozessor, kurz vorm Überhitzen, und effektiv produziert er doch wieder nur Datenmüll...

Irgendwie blockiert mich das total. Ich weiss nicht - ich würde gerne mehr Energie für "sinnvolle" Gedankengänge aufwenden, aber ich bekomm's einfach nicht hin.

Ich weiss noch nicht mal, "warum" ich das jetzt schreibe ... vielleicht nur, um es einfach mal aufgeschrieben zu haben, und irgendwie abzuladen. Eigentlich liest den Kram hier ja sowieso kein Mensch - im Moment finde ich grade, dass bloggen etwas tragisches hat. Man sitzt alleine am Rechner, und tippt seine Gedanken in ein Textfeld. Textfelder sind geduldig, sie hören zu, wenn sonst grade niemand zuhört oder zuhören kann / möchte. Aber hier besteht wenigstens noch die Chance, es "mitzuteilen" - Tagebücher werden wohl (hoffentlich) dann doch noch weniger von anderen Menschen gelesen, als Blogs...
Und dabei hatte ich mir eigentlich fest vorgenommen, in Zukunft anderen Menschen weniger von mir zu erzählen. Ich finde einfach, dass es mitunter nicht unklug ist, sich nur sehr langsam anderen Menschen zu öffnen. Man gibt dabei einfach zuviel von sich mit weg, und die meisten wissen das nicht besonders zu schätzen - gute Freunde mal ausgenommen. Vielleicht ist diese Einstellung in euren Augen ziemlich negativ, aber mal ehrlich: Wenn ich die Leute betrachte, die mir jeden Tag in der Stadt, beim Einkaufen oder einfach nur auf der Straße begegnen, denk ich mir mittlerweile in 90 % der Fälle nur "ach du Scheisse....!" (glücklicher Weise ist die MuHo da ne große Ausnahme, Musiker sind halt einfach besser :P ) warum sollte man oberflächlichen Menschen gegenüber offen sein? Da hat man zumindest selbst eher wenig von. Je älter ich werde, desto mehr merke ich, dass man auch glücklich sein kann, ohne andauernd irgendwen um sich rum zu haben - im Gegenteil, eigentlich hab ich oft am liebsten nur meine Ruhe.
Und ich hasse es, wenn ich ungefragt von irgendwelchen Leuten mit belanglosem Mist vollgeschwafelt werde. Stilles Einvernehmen ohne immer viele Worte machen zu müssen finde ich da weitaus besser. "Freundschaft heisst, zusammen schweigen zu können" - einer der wenigen Sprüche, an denen wohl wirklich etwas dran ist, zumindest hab ich diese Erfahrung schon öfter gemacht.
Umso wertvoller sind im Gegenzug natürlich die Menschen, die eben nicht "oberflächlich" sind, und die noch so etwas wie eine eigene Meinung besitzen - auch wenn es da anscheinend immer weniger von gibt - und wenn man davon eine Hand voll kennt, ist das wohl sehr sehr viel mehr Wert, als tausende von "Kumpels" und "entfernten Bekannten" zu haben...

Und, geht's mir jetzt besser?! Nö. Mir geht einfach zu viel durch den Kopf. Kann da nicht mal jemand einen Schalter umlegen, um dem ganzen Blödsinn ein Ende zu bereiten?
25.10.06 01:18


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